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Arbeiten mit Baby?

Falsche Prämissen

Schlussfolgerungen im Hinblick darauf, ob, wann, wie  & in welchem Ausmaß  Mütter nach der Geburt eines Kindes ihre Erwerbsarbeit (wieder) aufnehmen sollten, setzen – um richtig zu sein – voraus, dass in den entsprechenden Überlegungen von korrekten Prämissen ausgegangen wird. Sehr oft allerdings scheint in Auseinandersetzungen rund um solche für Eltern & Kinder sowie die Gesellschaft insgesamt wichtigen Fragen unbewusst von vielfältigen diskussionswürdigen, teils widersprüchlichen Grundannahmen ausgegangen zu werden. Diese systematisch zu erfassen und explizit zu machen, um sie in weiterer Folge auf Basis verfügbarer empirischer Daten auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen, scheint hilfreich.

 

Zehn klärungswürdige Prämissen

Nachfolgend werden die zehn häufigsten impliziten Grundannahmen, die in Diskussionen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf vielfach erkennbar sind, angeführt.

Prämisse 1. Die meisten Frauen wollen arbeiten.
Mütter wollen nach der Geburt
a. möglichst rasch in den Arbeitsprozess zurückkehren
b. ihre Karriere ohne Rückschritte weiterverfolgen.

Prämisse 2. Erwerbstätigkeit ist das Ideal.
Für Frauen wie Männer ist es unter allen Umständen erstrebenswert,
a. einer Erwerbsarbeit nachzugehen,
b. in Vollzeit zu arbeiten,
c. einen linear ansteigenden Karriereverlauf anzustreben,
d. (längere) Unterbrechungen der Erwerbsbiografie zu vermeiden.

Prämisse 3. Jeder kann frei wählen, aber:
„traditionelle“ Rollenteilung zwischen Eltern ist schlecht.
Jede/r soll selbst entscheiden können, welche Rollenverteilung sie/er wählt.
Die klassische Mutterrolle zu übernehmen, während der Mann die Rolle des Familienernährers innehat, ist allerdings grundsätzlich frauenfeindlich, benachteiligend und herabwürdigend.

 Prämisse 4. Wenn Männer bei Kindern zu Hause bleiben ist das vorbildhaft;
wenn Frauen bei Kindern zu Hause bleiben ist das schlecht;
Mütter, die bei ihren Kindern zu Hause bleiben,
a. handeln (ökonomisch) nicht rational,
b. machen sich abhängig,
c. greifen Errungenschaften von Frauen-Emanzipation & Feminismus an.

Prämisse 5. Was gut ist für den Arbeitsmarkt, ist gut für alle.
a. Wenn Eltern ihre Kinder möglichst früh in Fremdbetreuung geben & in ihren Beruf zurückkehren, so ist dies gut für Arbeitsmarkt & Wirtschaft.
b. Was gut ist für die Wirtschaft, ist gut für die Gesellschaft.
b. Was gut ist für die Wirtschaft, ist gut für Eltern.
c. Was gut ist für Eltern, ist gut für die Kinder.

Prämisse 6.  Erwerbsarbeit ist Erfüllung;
Kinder haben bedeutet primär (Mehr-)Belastung.
Arbeit sichert Anerkennung, soziale Kontakte und einen hohen Selbstwert.
Bei den Kindern zu Hause zu sein geht mit mangelnder Anerkennung, geistiger Unterforderung & Isolation einher.

Prämisse 7. Teilzeitarbeit ist kein Problem.
a. Männer & v.a. Frauen können ihre berufliche Arbeit beliebig skalieren.
b. Führungsaufgaben können ebenso wie rein ausführende Tätigkeiten nach Bedarf zeitlich variiert und geteilt werden.
c. Elektronische Hilfsmittel & home-office sind ein Gewinn: Sie sichern die Erreichbarkeit von Mütter & Vätern, ohne vor-Ort sein zu müssen.

Prämisse 8. Alles nur eine Frage von Organisation &  persönlichen Ansprüchen.
Mangelnde Vereinbarkeit liegt im Verantwortungsbereich von Eltern, insbesondere Müttern. Wenn die verschiedenen Anforderungen nicht in Einklang gebracht werden können, so liegt dies a. an mangelnder Organisationsfähigkeit oder b. zu hohen Ansprüchen in Beruf, Haushalt oder bezogen auf die Kinder.

Prämisse 9. Was nicht (Erwerbs-)Arbeitszeit ist, ist Freizeit.
a. Hausarbeit & Kinderbetreuung sind Freizeit.
b. Häusliche Belastungen sind beliebig teilbar. Moderne Frauen haben moderne Männer, die ihnen möglichst 50% der häuslichen Belastungen (insbesondere Haushalt & Kinder) abnehmen.
c. Kinderbetreuung geht nebenbei.b. Familienzeit ist „Qualitätszeit“. Familienmanagement & emotionale Arbeit werden nicht als eigener Teil der häuslichen Belastung wahrgenommen.

 Prämisse 10. Fremdbetreuung ist gut & dient der Erwerbsmöglichkeit.
a. Mütter sind während der Arbeitszeit (zzgl. der oft ausgeblendeten Anfahrtszeiten) durch gut qualifiziertes Personal zeitlich beliebig ersetzbar.
b. Fremdbetreuung ist eine Bereicherung für das Kind; sie fördert soziale & kognitive Kompetenzen schon vom Säuglingsalter an.
c. Angebot & Inanspruchnahme der Fremdbetreuung sollten sich nach den beruflichen Bedürfnissen der Eltern richten. Idealerweise wird Fremdbetreuung rund um die Uhr & auch am Wochenende angeboten.
d. Wer nicht arbeitet, braucht keine Fremdbetreuung für die Kinder.

 

Alle diese Prämissen, die vielfach in Wiedereinstiegsdebatten auftauchen, auf ihren empirischen Wahrheitsgehalt prüfen zu wollen, würde den Rahmen eines einzigen Beitrags bei weitem sprengen. Wir wollen die verschiedenen Grundannahmen in nachfolgenden Blog-Beiträgen auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse systematisch und umfassend beleuchten, um Betroffenen bzw. Interessierten eine Basis für gut fundierte Schlussfolgerungen zu liefern.

 

Was sagen Sie dazu? Wir freuen uns darauf, Ihre Meinung zu lesen!

 

Die Verfasserin, ao. Univ-Prof. Dr. Katharina Auer-Srnka, beschäftigt sich wissenschaftlich mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

 

 

 

Nach der Babypause: Wiedereinstieg in den Beruf

Wiedereinstieg: Richtiger Zeitpunkt

Die Frage, ab wann Mütter (wieder) in ihren Beruf zurückkehren sollten mit der Frage gleichzusetzen, ab wann Kinder Betreuungseinrichtungen besuchen können, ist ein weitverbreiteter, fundamentaler Irrtum.[1] Berufstätigkeit von Müttern bedeutet für Kind(er), Mutter und das gesamte Familiengefüge deutlich mehr als „nur“ die (zumeist bestehende Notwendigkeit der) Fremdbetreuung des Kindes – sowie die damit verbundenen Organisation von Hinbringen und Abholen, Überbrücken von Ferienzeiten sowie Krisenmanagement im Falle der Erkrankung (was alles zusammen für beide Elternteile mit zunehmender Kinderzahl eine scheinbar exponentiell steigende Belastung darstellt!). Wenn Mütter arbeiten, verändert sich der gesamte Tagesablauf. Das hat zahlreiche Vor- aber auch erhebliche Nachteile, die es bei der Entscheidung für die Rückkehr in die Berufstätigkeit zu berücksichtigen gilt – sowohl auf den Zeitpunkt als auch das Stundenausmaß beim Wiedereinstieg!

Vorteile & Rahmenbedingungen von Krabbelstube & Kindergarten

Ohne Zweifel gewinnt die Woche an Struktur, was Kindern wie auch Eltern zumeist entgegen kommt: Verlässliche Abläufe und gewohnte Strukturen geben Sicherheit und vereinfachen die Organisation. Die meisten Kinder ab dem Alter von rund 18 Monaten profitieren, vorliegenden Studienergebnissen zufolge, nach einer gelegentlich herausfordernden Phase der Eingewöhnung deutlich vom Besuch einer gut organisierten Betreuungseinrichtung mit gut qualifiziertem und professionell geführtem Personal. Die Kinder profitieren im Regelfall erheblich von der sozialen Interaktion und der kognitiven Stimulation.[2] Allerdings zeigen Studien übereinstimmend, dass das zeitliche Ausmaß der Fremdbetreuung nicht beliebig gestalt- & ausweitbar ist. Es macht etwa einen erheblichen Unterschied, ob Kinder von 7:00 – 14:00 Uhr oder von 8:30 – 13:30 Uhr fremdbetreut werden. Noch wichtiger als das zeitliche Ausmaß ist aber die Regelmäßigkeit und damit Vorhersehbarkeit für Kinder, wann sie von den Eltern gebracht und v.a. von wem sie begrüßt, übernommen und den Vormittag über betreut werden und auch wann sie von welchem Elternteil wieder abgeholt werden. Übersteigt die Zeit in Fremdbetreuung ein für das einzelne Kind verträgliches Maß, so zeigen sich mittel- und auch langfristig negative psycho-soziale Konsequenzen.[3][5]

Dann bleiben da noch Haushalt & Versorgung von Kindern & Familie

Doch auch wenn Eltern ihre Kinder ab rund 1 ½ Jahren immerhin einen halben Tag in entsprechenden Einrichtungen gut betreut wissen, bleiben zahlreiche weitere Anforderungen, die es zu bedenken gilt, bevor Startzeitpunkt und Ausmaß der beruflichen Tätigkeit sinnvoll entschieden werden können. So bleibt die Haushaltstätigkeit (Putzen, Wäsche etc.) sowie die laufende Versorgung der Familie (v.a. Einkauf und Kochen) sowie für die Pflege-, Erziehung & Obsorge der Kinder (Reinlichkeitserziehung, Versorgung der Kinder mit jahreszeitlich und größenmäßig passender Kleidung, Kinderarztbesuche, kulturelle Bildung etc.) die in auch den meisten Familien mit zwei berufstätigen Elternteilen zum Großteil von Frauen erledigt wird. Auch Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten werden nicht immer vom männlichen Elternteil erledigt. Müssen all diese Arbeiten überwiegend am Nachmittag oder am Wochenende erledigt werden, so bleibt entsprechend weniger Zeit für gemeinsame Aktivitäten mit Kindern und Partner/in. So zeigt die Zeitverwendungsstudie der Statistik Austria, dass erwerbstätige Frauen täglich drei Stunden für die Haushaltsführung und nur eine knappe halbe Stunde für die aktive Betreuung ihrer Kinder (wobei dann, im Gegensatz zur Kinderbetreuung durch Männer, seltener Spielen als Aufgaben kontrollieren, Lernen u.dgl. im Vordergrund steht) aufwenden.[6]

Eigene Bedürfnisse müssen auch noch Platz haben!

Zumeist werden diese Aufgaben daher in die Abend- bzw. Nachtstunden verschoben. Dafür verzichten Eltern und insbesondere Frauen auf Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse (Fitness, Erholung, Muße und Schlaf). Langfristig führt dies aber, in Verbindung mit zunehmender beruflicher Anforderung, zu Stress, Ermüdung und schließlich Erschöpfung beider Eltern, insbesondere der Mütter. Es macht einen wesentlichen Unterschied, ob man als Mutter die Zeit und Gelegenheit hatte, den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen und zu Mittag zu essen, oder ob man hungrig direkt von Büro, Geschäft, Kanzlei o.a. in Krabbelstube bzw. Kindergarten hetzt. Gestresste, müde bzw. erschöpfte Mütter neigen mit der Zeit dazu, ihren Kindern weniger positive Zuwendung zu geben und in geringerem Maße adäquat und konsequent auf die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kinder zu reagieren. Dies fördert in zunehmendem innerfamiliäre Konflikte und langfristige psycho-soziale Probleme [4].

Wie also sieht eine zusammenfassende Antwort auf die Frage aus, wann Mütter wiedereinsteigen können/sollen?

Richtlinien: Was wissenschaftliche Forschung nahelegt

Die jeweils konkrete Entscheidung hängt immer von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie a) dem Wunsch der Mutter (wieder) beruflich tätig zu werden oder daheim zu bleiben, b) der finanziellen Notwendigkeit, spätestens nach der Karenzzeit wieder arbeiten zu gehen, c) dem emotionalen und psycho-sozialen Entwicklungsstand und damit verbunden der Bereitschaft des Kindes von fremden Personen betreut zu werden, c) Verfügbarkeit ausreichender Plätze in einer qualitativ hochwertigen und auch leistbaren Betreuungseinrichtung bzw. verlässlicher und stabiler Betreuungsalternativen wie Großeltern oder anderen Personen aus dem Familienverbund u.v.a.m. Dennoch geben vorliegende Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung verlässliche Orientierung für die persönliche Entscheidung von Müttern bzw. Eltern für den Wiedereinstieg:

  1. Fremdbetreuung von Kindern unter 1 Jahr (insbesondere vor Ende des 9. Lebensmonats) bedeutet eine erhebliche Stressbelastung und zeigt auch auf lange Sicht deutlich nachteilige Wirkungen für Kinder.[1] Insbesondere bei emotionaler Stabilität und Bindungsfähigkeit sind negative Konsequenzen deutlich nachweisbar.[4] Der regelmäßige Besuch einer pädagogisch gut geführten Betreuungseinrichtung ab einem Alter von rund 1 ½ Jahren hingegen bietet für Kinder gute Lern- & Entfaltungsmöglichkeiten ergänzend zur elterlichen Pflege, Betreuung und Erziehung. „Parenting“, also die elterliche Betreuung, stellt jedoch unter normalen Bedingungen die Basis einer gesunden, befriedigenden emotionalen, sozialen und kognitiven Kindesentwicklung dar.[5]
  2. Fremdbetreuung in einer Betreuungseinrichtung führt zu negativen Effekten im emotionalen und sozialen Bereich, wenn der Besuch der Betreuungseinrichtung zu früh, unregelmäßig oder über zu lange Zeit des Tages erfolgt. Ideal erweist sich bei Kindern bis zu 3 Jahren ein Maximum von rund 25 Stunden/Woche Ess- und Schlafzeiten eingerechnet. Mit zunehmendem Alter ist eine Ausweitung der Zeiten und auch Formen der Fremdbetreuung möglich. Allerdings entwickelt sich diese Ausweitungsmöglichkeit nicht linear. Sie steigt typischerweise ab dem vollendeten 3. Lebensjahr kontinuierlich an. Rund um sogenannte „Life Events“ wie Schuleintritt, Schulwechsel oder Einsetzen der Pubertät jedoch zeigen Kinder bzw. auch Jugendliche ein erhöhtes Bedürfnis nach gemeinsamer Zeit und Austausch, gemeinsamen Mahlzeiten sowie gemeinsamen Aktivitäten. Bleibt neben fixen Arbeitszeiten dafür nicht ausreichend Gelegenheit, erweist sich dies für Kinder wie Eltern als höchst unbefriedigend und stressinduzierend.
  3. Teilzeitarbeit von Müttern ist vorliegenden Forschungsergebnissen zufolge für Kinder deutlich vorteilhafter als Vollzeitberufstätigkeit [1], wobei ein Gesamtmaß von rund 25 Stunden Fremdbetreuung in den ersten drei Lebensjahren nicht überschritten werden sollte. 25 Stunden Fremdbetreuung bedeuten unter den Bedingungen einer durchschnittlichen Familie mit Kleinkindern nicht 25 Stunden Arbeitszeit für Mütter. Es bleiben täglich mehrere Stunden für Betreuung und Beschäftigung der Kinder sowie für Versorgungs- und Haushaltsarbeiten. Und nicht zuletzt: Die eigenen Bedürfnisse müssen einen fixen Platz haben! Das heißt: Haushalt ist nicht Freizeit, sondern Arbeitszeit. Freizeit ist zu 1/3 Familien- & Kinderzeit, zu 1/3 soziale Zeit (als Paar oder mit Freunden) und zu 1/3 persönliche Freizeit.

Also ab wann können Mütter arbeiten und wieviel?

Berücksichtigt man die angeführten Forschungserkenntnisse, so sollte man Müttern – und durchaus auch diese sich selbst – rund anderthalb Jahre Baby- bzw. Familienzeit gönnen, bevor der für das Kind passende Zeitpunkt für den Eintritt in eine Krabbelstube ausgelotet wird. Darüber hinaus erweist es sich als sinnvoll, nicht zeitgleich sondern zeitlich versetzt etwas später in den Beruf zurückzukehren, das Ausmaß der Arbeitsstunden unter dem geplanten Betreuungsausmaß (also maximal halbtags) und die wöchentliche Aufteilung der Arbeitszeit so zu wählen, dass ein arbeitsfreier Wochentag zur Verfügung bleibt (4-Tage Woche). Schließlich sollte geplant werden, wie möglichst stressfrei mit betreuungsfreien Zeiten (Ferien), Erkrankung des Kindes und kurzfristig erforderlicher Verfügbarkeit (Abholung aus dem Kindergarten wegen Unfall o.ä.) umgegangen werden soll. Sind all diese Aspekte berücksichtigt und geplant, bleibt immer noch genug an Unvorhersehbarem, dass den Alltag berufstätiger Eltern zur Herausforderung macht und gleichzeitig enorm bereichert!

Was sagen Sie dazu? Wir freuen uns darauf, Ihre Meinung zu lesen!

 

Verfasserin: Univ-Prof. Dr. Katharina J. Auer-Srnka
Katharina Auer-Srnka beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

 

Zum Nach- und Weiterlesen

[1] vgl. Gunn-Brooks, Jeanne/Han, Wen-Jui/Waldfogel, Jane (2002): Maternal Employment and Child Cognitive Outcomes in the First Three Years of Life: The NICHD Study of Early Child Care, Child Development, Vol. 73 (No. 4), pp. 1052-1072.

[2] Felfe, Christina/Lalive, Rafael (2014): Does Early Child Care Help or Hurt Children’s Development?, Institute for the Study of Labor/Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Discussion Paper, No. 8484, URL: http://ftp.iza.org/dp8484.pdf

[3] Felfe, Christina/Lalive, Rafael (2012): Early Child Care and Child Development: For Whom it Works and Why, Institute for the Study of Labor/Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, Discussion Paper, No. 7100, URL: http://ftp.iza.org/dp7100.pdf

[4]Ackard, Diann M./Neumark-Sztainer, Dianne/Story, Mary/Perry, Cheryl (2006): Parental-Child Connectedness and Behavioral and Emotional Health Among Adolescents, American Journal of Preventive Medicine, Vol 30 (No. 1), pp. 58-66.

[5] Belsky, Jay/Clarke-Stewart, Alison/Lowe Vandell, Deborah/Tresch Owen, Margaret (2007): Are There Long-Term Effects of Early Child Care?, Child Development, Vol. 78 (No. 2), pp. 681-701.

[6] Statistik Austria (2009): Zeitverwendungserhebung 2008/09, URL: https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/zeitverwendung/zeitverwendungserhebung/index.html