Lebenspläne: Frauen von 18 – 40

Ein inhaltlich höchst interessanter Beitrag des Österreichischen Instituts für Familienforschung an der Universität Wien ist es  (siehe www.oif.ac.at/service/zeitschrift_beziehungsweise/), auf den wir diesmal in unserem Blog verweisen wollen. Der Titel des Beitrags lautet: „Was junge Frauen wollen. Lebensrealitäten und Erwartungen an die Politik“ und basiert auf den Ergebnissen einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (siehe www.fes.de) zu Lebensplänen und (wahrgenommenen) Realitäten im Leben von Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren.

Dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf kommt der Studie zufolge für Frauen in diesem Lebensabschnitt höchste Priorität zu. Die Ergebnisse zeigen, dass mit der Geburt eines Kindes bei Paaren häufig eine Retraditionalisierung in den Geschlechterrollen einsetzt. Frauen übernehmen heute immer noch überwiegend den Hauptteil der Kinderversorgung, Familien- & Elternarbeit. Zumeist nehmen sie die Elternkarenz in Anspruch und reduzieren gegebenenfalls nach der Rückkehr in den Beruf ihre Arbeitszeit längerfristig. Für viele resultiert daraus auch ein dauerhafter (Teil-)Ausstieg aus der Erwerbsarbeit.

Die Studienergebnisse verdeutlichen nicht zuletzt: Wenngleich Männer durchaus verstärkt Verantwortung in der elterlichen Sorgearbeit übernehmen wollen, sehen sie sich diesbezüglich mit vielen Widerständen seitens Gesellschaft & Arbeitgeber konfrontiert.

 

Spannende Lektüre!
Zum Artikel geht es hier —› „Was junge Frauen wollen“

 

Quelle: Österreichisches Institut für Familienforschung, beziehungsweise. „Was junge Frauen wollen. Lebensrealitäten und Erwartungen an die Politik“. Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, online abrufbar unter: http://www.oif.ac.at/service/zeitschrift_beziehungsweise/